Teenie-Treff

 Unsere bisherigen Treffen: 



Kartfahren, (weitere Bilder folgen) 

Sonntag, der 30.5.2010 16 Uhr, 34 Minuten und 13 Sekunden. Der Geruch von Motoren erfüllt deine Nase. Das Brummen lässt anderen Geräuschen in deinen Ohren keinen Platz. Du weißt, es sind nur noch wenige Sekunden, das einzige, was du direkt vor deinen Augen siehst, ist das einnehmende Rot der Fahne, die hochschießt, bevor sich ein letztes Schweißtröpfchen den unerlaubten Weg durch dein Gesicht sucht, genau wie sich dein Kart gleich den Weg durch die kurvenreiche Kartbahn sucht.
In diesem Moment löst sich dein rechter Fuß vom Bremspedal und lässt dem linken den Vortritt, der sich auch gleich auf das Gaspedal stürzt.
Du schießt los. So (oder zumindest so ähnlich) haben wir uns gefühlt, als wir neulich Kartfahren waren.
Wir, das sind wir vom KLM Junior (die Erwachsenen haben sich natürlich nicht getraut;)):
Annika, Jonas, Jenny, Luise, Mareike, Vanessa, Timo, Jessi, Lennart und ich – Femke.
(Das sagt dir jetzt wahrscheinlich nicht so außerordentlich viel, aber falls du Lust hast, mal zu einer unserer Aktionen zu kommen, lernst du uns kennen.)

Aber fangen wir mal ganz am Anfang an.
Als wir, nachdem wir zuerst weder die Kartbahn noch dessen Eingang finden konnten, doch tatsächlich im Vor- bzw. Versammlungsraum der Kartanlage stehen, kriegen wir zunächst eine Einführung.
Regeln – Goes und NoGoes müssen ja nun wohl oder übel sein.
Anschließend erhalten wir von der Frau, die uns auch die Einführung gegeben hat, solche supercoolen Sturmhauben.
Supercool in Sinne von eher doch nicht so toll, denn (wer so ein Ding schon mal auf dem Kopf hatte, weiß sicher, was ich meine) Sturmhauben zerstören jegliche Teile der Frisur.
Nun ja, meine eigene Frisur ist an diesem Tag zwar sowieso nicht so sehr der Burner, aber meine wunderschöne Haube setzt noch ein Tüpfelchen auf das i.
Naaaja, als wir es dann aber doch tatsächlich alle geschafft haben, geht es zu den Helmen.
Vanessa und Mareike holen ganz cool ihre eigenen Helme hervor und fangen sich damit ein paar neidische Blicke ein, denn unsere Helme waren schon auf so einigen anderen Köpfen.

Als alle versorgt sind gehen wir dann zu den Karts.
Mein Kart ist Kart Nummer Sieben. Sehr vielverspechend.
Ich wage es und setze mich hinein, da kommt auch schon der Typ und schmeißt den Motor an. Ich überlege verzweifelt, welches jetzt das Gas- und welches das Bremspedal ist und hoffe instinktiv, dass ich nicht allzu lange brauche, um das herauszufinden. Ich bin schließlich noch nie Kart gefahren.
Dann geht es los.
Ich muss an dieser Stelle erwähnen, dass man doch relativ schnell merkt, wo man bremst und wo man Gas gibt.
Etwa zehn bis fünfzehn Minuten (in dem Ding verliert man jegliches Zeitgefühl) kurven wir dann mehr oder weniger (in unserem Fall eher weniger) elegant durch die zweistöckige Kartbahn.
Ich zum Beispiel schaffe es, zwischendurch gegen die Reifen am Rand zu fahren und nicht mehr richtig davon loszukommen. Zum Glück bin ich da aber nicht die einzige.
Schließlich geht es richtig zur Sache:
Der Typ wedelt mit seiner roten Fahne, um unseren wildgewordenen Haufen zu stoppen und erstellt eine Reihenfolge, nach der wir dann so eine Art Rennen fahren.
Auf die Karts, fertig, LOS!

Jetzt weiß ich, wie Michel Schumacher sich fühlen muss.
Der Motor meines Karts gibt sein Bestes und nachdem ich mit Jonas und Lennart um den zweiten, dritten und vierten Platz gerungen habe und Hindernisse aus dem Weg räumte, schaffe ich es auf den Dritten.
Zum Abschluss fahren wir dann in die Boxengasse, wo die Karts geparkt werden.
Ein Siegerfoto noch und wir haben’s geschafft.

Gemütlich sitzen wir nun wieder im Vorraum der Anlage und essen Muffins.
Haben wir uns ja auch verdient, nach so einem Profirennen ;).
Also dann, Freunde und Freundinnen, vielleicht sehen wir uns ja bei unserer nächsten Aktion und – nicht zu vergessen: ernährt euch auch gut, ihr müsst ja noch wachsen.

Bis bald, eure Femke.
 



Grillen Unisee, weitere Bilder hier
 



Seilgarten, weitere Bilder hier


Unsere Nachwuchsgruppe stellt sich vor:
Und so kam es:
Genau 11 Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren - fast allesamt hoch gewachsene Kinder von Bremer KLM-Mitgliedern - trafen sich im August 2009 in einem Hochseil-Garten in Bremen und verlebten einen gemeinsamen „coolen“ Tag mit Sport und Spannung. Die später ausgetauschten Adressen führten zu dem Erfolg, dass sie sich wenig später beim Grillen am Unisee Bremen, einem stets gut besuchten Programmpunkt des Klubs, wieder sahen. Hoffen wir, dass sich diese Nachwuchsgruppe etabliert!!
 
Kontakt:
Jessica
Email: j.bruenjes8888@googlemail.com
Telefon: 04298/5615   
Femke
Email: zujeddeloh.femke@online.de